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Trockenfrüchte als Snack: gesunde Sorten und 4 Tipps

Süß ohne zugesetzten Zucker und lange haltbar: Trockenfrüchte sind ein starker Snack. Hier erfährst du, welche Sorten sich lohnen und wie du sie richtig portionierst.
Verschiedene Trockenfrüchte wie Cranberrys, Feigen und Maulbeeren liegen in einer Schale auf einem Holztisch.

Trockenfrüchte schmecken süß, ganz ohne zugesetzten Zucker. Sie sind komplett natürlich und kommen ohne ungesunde Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel aus. Und weil ihnen das Wasser entzogen wurde, halten sie deutlich länger als frisches Obst.

Ich zeige dir in diesem Artikel, welche Trockenfrüchte besonders viele Nährstoffe mitbringen. Dazu bekommst du vier Tipps, wie du sie in eine ausgewogene Ernährung einbaust und dabei von ihren Vorteilen profitierst.

Was sind Trockenfrüchte?

Trockenfrüchte sind Früchte, denen fast das gesamte Wasser entzogen wurde. Das macht sie zu einem köstlichen und praktischen Snack, den du überall genießen kannst.

Die Trocknung der Früchte funktioniert auf verschiedene Arten. Einige trocknen auf natürliche Weise in der Sonne. Andere durchlaufen einen speziellen Ofen, der ihnen das Wasser entzieht. Übrig bleibt eine konzentrierte, süße Leckerei.

Der große Vorteil: Trockenfrüchte sind länger haltbar als frisches Obst und deshalb immer griffbereit. Sie eignen sich für unterwegs, als Snack im Büro oder als Zutat in deinem Müsli und Joghurt.

Dazu sind Trockenfrüchte nährstoffreich. Sie enthalten viele wichtige Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Diese Trockenfrüchte sind besonders nährstoffreich

Fünf Sorten lohnen einen genaueren Blick, weil jede von ihnen ein etwas anderes Nährstoffprofil mitbringt.

  • Goji-Beeren: kleine rote Beeren, die aus Asien stammen. Sie sind reich an Antioxidantien und enthalten außerdem eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, Eisen und Zink.
  • Cranberrys: säuerliche Beeren, die als Klassiker rund um die Harnwege gelten. Getrocknete Cranberrys enthalten eine beträchtliche Menge an Antioxidantien und Ballaststoffen und sind eine gute Quelle für Vitamin C und Vitamin E.
  • Maulbeeren: kleine, süße Früchte mit zarter Textur. Sie sind eine gute Quelle für Ballaststoffe, Antioxidantien und Vitamin K und enthalten außerdem Eisen, Kalzium und Vitamin C. Traditionell gelten sie als Unterstützung für Cholesterinspiegel und Knochen.
  • Feigen: süß, mit zäher Konsistenz. Getrocknete Feigen sind reich an Ballaststoffen, Kalium, Magnesium und Antioxidantien und liefern eine gute Menge Eisen. Sie gelten als Klassiker für eine gute Verdauung.
  • Aprikosenkerne: der Kern der Aprikosenfrucht, reich an gesunden Fetten, Ballaststoffen und Vitamin E. Sie enthalten von Natur aus geringe Mengen Amygdalin. Wichtig zu wissen: In hohen Mengen kann Amygdalin giftig sein. Iss Aprikosenkerne deshalb nur in angemessenen Mengen.

Welche Sorte für dich die beste ist, entscheidest du nach deinem Geschmack und deinen individuellen Ernährungsbedürfnissen. Ich empfehle dir, eine Vielfalt an Trockenfrüchten in deine Ernährung einzubeziehen. So profitierst du von den verschiedenen Nährstoffen.

4 Tipps für Trockenfrüchte als Snack

1. Die richtige Portionsgröße beachten

Trockenfrüchte sind zwar gesund, enthalten aber natürlichen Zucker und sind kalorienreich. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Portionsgröße. Eine typische Portion liegt bei etwa einer Handvoll, also rund 30 Gramm. Iss nicht zu viele auf einmal und genieße sie bewusst statt nebenbei aus der Tüte.

2. Mit anderen gesunden Snacks kombinieren

Trockenfrüchte sind gesund, bieten aber nicht alle Nährstoffe, die dein Körper braucht. Kombiniere sie deshalb mit Nüssen, frischem Obst oder Joghurt. So bekommst du eine breitere Palette an Nährstoffen und eine ausgewogene Mahlzeit.

3. Auf die Qualität achten

Beim Kauf von Trockenfrüchten lohnt sich ein prüfender Blick. Wähle ungesüßte Varianten, damit kein zusätzlicher Zucker dazukommt. Die Zutatenliste zeigt dir, ob Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen enthalten sind. Im Idealfall besteht die Packung nur aus der Frucht selbst.

4. In Energiebällchen und Müsliriegel packen

Eine kreative Möglichkeit, Trockenfrüchte in deine Ernährung einzubauen: selbstgemachte Energiebällchen und Müsliriegel. Misch verschiedene Sorten mit Haferflocken, Nüssen, Samen und Honig zu nahrhaften Snacks. So verbindest du den Geschmack der Früchte mit den Vorteilen der anderen Zutaten.

Trockenfrüchte im Alltag

Die Basis bleibt eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, die deinen Körper gut versorgt. Trockenfrüchte können ein Teil davon sein und dir helfen, deine Lust auf Süßes auf entspannte Weise zu stillen.

Also, worauf wartest du noch? Hol dir jetzt deine Packung Trockenfrüchte und genieß den süßen, fruchtigen Geschmack von nusswahn.

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