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Pausen und Bewegung im Büroalltag: 9 Tipps für dich

Sechs bis acht Stunden Sitzen fordern Körper und Kopf. Warum Pausen dich produktiver machen und wie du sie mit 9 einfachen Ideen besser nutzt.
Person steht am Büroschreibtisch auf, streckt sich und macht eine kurze Pause vom Bildschirm.

Sechs bis acht Stunden am Schreibtisch oder mit dem Laptop auf dem Schoß: Für viele von uns ist das der normale Arbeitstag. Wir konzentrieren uns auf Aufgaben und Ziele und vergessen dabei, an unsere Pausen zu denken.

Ob im Büro, im Homeoffice oder an einem anderen Arbeitsplatz, den Großteil der Arbeitszeit verbringen wir im Sitzen. Das bleibt für Körper und Kopf nicht folgenlos. Pausen sind deshalb kein Luxus, sondern die einfachste Möglichkeit, dich zu regenerieren und deine Produktivität langfristig zu halten.

In diesem Artikel liest du, was Pausen dir bringen und warum langes Sitzen so ungünstig ist. Du erfährst außerdem, warum viele Mitarbeiter ihre Pause trotzdem ausfallen lassen. Am Ende findest du 9 Tipps, mit denen du deine Pause wirklich nutzt. Schon kleine Veränderungen reichen oft aus, um deine Produktivität zu steigern und gleichzeitig Körper und Geist zu erfrischen.

Die wichtigsten Vorteile von Pausen am Arbeitsplatz

  • Mehr Produktivität: Pausen helfen dir, deine Energie aufrechtzuerhalten, und verhindern das Gefühl, überarbeitet zu sein. Deine Konzentration und deine Effizienz steigen, und damit am Ende auch deine Produktivität.
  • Besser für den Körper: Langes Sitzen am Schreibtisch belastet Rücken und Nacken. In der Pause kannst du dich bewegen, Verspannungen lösen und deine Körperhaltung verbessern. Beides kann Rücken- und Nackenbeschwerden vorbeugen.
  • Ruhe für den Kopf: Pausen bieten dir die Möglichkeit, deinen Geist zu entspannen. In kurzen Momenten der Ruhe erholst du dich, ordnest deine Gedanken und weckst deine Kreativität wieder.
  • Bessere Arbeitsbeziehungen: In der Pause tauschst du dich mit deinen Kollegen aus und baust Beziehungen auf. Das verbessert das Arbeitsklima, stärkt das Teamgefühl und fördert die Zusammenarbeit.
  • Mehr Selbstfürsorge: Wer sich Zeit für die eigenen Bedürfnisse nimmt, fühlt sich insgesamt besser. Nutze deine Pause, um Energie zu tanken und dich um dich selbst zu kümmern. Du wirst merken, wie positiv sich das auswirkt.

4 Gründe, warum du langes Sitzen vermeiden solltest

Grund 1: Muskelverspannungen

Wer dauerhaft sitzt, lässt Bein- und Gesäßmuskulatur verkümmern. Muskelverspannungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke können die Folge sein. Stehst du öfter auf und bewegst dich, stärkst du deine Muskeln und bleibst flexibel.

Grund 2: Ungesunde Gewichtszunahme

Ein überwiegend sitzender Lebensstil gilt als Risikofaktor für das metabolische Syndrom, das mit einer ungesunden Gewichtszunahme einhergehen kann, besonders am Bauch. Wenn du öfter aufstehst und dich aktiv bewegst, bringst du deinen Stoffwechsel in Schwung.

Grund 3: Risiko für Krampfadern

Langes Sitzen gilt außerdem als Risikofaktor für Krampfadern. Sie können zu geschwollenen Beinen führen und in extremen Fällen zu einem Blutgerinnsel. Indem du öfter aufstehst und dich bewegst, unterstützt du die Durchblutung in den Beinen.

Grund 4: Risiko für verschiedene Krankheiten

Eine sitzende Lebensweise gilt als Risikofaktor für Diabetes, Herzerkrankungen, Depressionen und einige Krebsarten. Regelmäßige Bewegung ist deshalb ein einfacher Beitrag zu deiner Gesundheit, im Arbeitsalltag genauso wie danach.

Warum Mitarbeiter auf Arbeitspausen verzichten

Obwohl eine Arbeitspause so viele Vorteile bietet, gibt es immer noch Mitarbeiter, die darauf verzichten. Doch warum ist das so? Das sind die häufigsten Gründe:

  • Überwältigende Arbeitsbelastung: In einer arbeitsreichen Umgebung fühlen sich viele überlastet und glauben, keine Zeit für eine Pause zu haben. Der Druck, Deadlines einzuhalten und Produktivitätsziele zu erreichen, schiebt die eigenen Bedürfnisse nach hinten.
  • Unkenntnis über die Wirkung: Manche halten Pausen für Zeitverschwendung oder für ein Hindernis bei der Arbeit. Wer die Vorteile wie bessere Produktivität und geistige Klarheit nicht kennt, zögert beim Pausemachen.
  • Schlechtes Gewissen: In manchen Teams gilt Durcharbeiten als Zeichen von Engagement. Dann fühlt man sich schuldig, eine Pause einzulegen, während andere weitermachen, oder fürchtet Reaktionen von Vorgesetzten und Kollegen.

Führst du ein Team, kannst du hier viel bewegen. Erkläre in Schulungen und kurzen Info-Runden, was Pausen bringen, und ermutige dein Team, auf sich selbst zu achten. Wer die positiven Auswirkungen kennt, macht seine Pause ganz selbstverständlich. Das verbessert das Arbeitsumfeld und zahlt auf Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit ein. Für den Nachschub im Büro gibt es unsere Büroversorgung.

9 Tipps, wie du deine Pause gestaltest

Zum Schluss habe ich hier ein paar einfache Ideen, wie du deine Pause gestalten kannst. Damit du wirklich abschaltest und sie genießen kannst.

  1. Kurz weg vom Bildschirm: Gönn dir eine Auszeit von Computer und Smartphone. Schau stattdessen für ein paar Minuten aus dem Fenster, das entspannt deine Augen.
  2. Raus an die frische Luft: Nutze deine Pause für einen kurzen Spaziergang im Freien. Das bringt frischen Wind in deinen Tag und lässt dich den Arbeitsstress für einen Moment vergessen.
  3. Entspannungstechniken ausprobieren: Probiere einfache Entspannungsübungen wie tiefes Atmen oder Stretching aus. Sie lockern deine Muskeln und bauen Stress ab.
  4. Snack und Getränk genießen: Ein guter Snack und etwas Erfrischendes zu trinken geben dir einen kleinen Energieschub und sorgen für ein angenehmes Geschmackserlebnis. Fürs Büro gibt es Nüsse und Trockenfrüchte auch als Snackbox, dann ist immer etwas da.
  5. Etwas Produktives tun: Wenn du nicht komplett abschalten möchtest, mach etwas, das dir Freude bereitet: ein Buch lesen, Musik hören oder ein Hobby ausüben.
  6. Mit Kollegen oder Freunden plaudern: Nutze die Pause, um dich mit Kollegen oder Freunden auszutauschen. Ein kurzes Gespräch ist erfrischend und hilft dir, den Arbeitsalltag für einen Moment hinter dir zu lassen.
  7. Musik hören: Wenn du Musik magst, leg deine Lieblingsplaylist auf. Musik erzeugt eine positive Stimmung und macht deine Pause zu einem angenehmen Erlebnis.
  8. Inspirierende Inhalte konsumieren: Schau dir Videos oder Podcasts an, die dich motivieren. Das gibt dir neue Impulse und regt deine Kreativität an.
  9. Einfach mal nichts tun: Manchmal ist es auch schön, einfach mal nichts zu tun. Lass deine Gedanken schweifen und genieß den Moment der Ruhe.

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